1-05-2013 Warm Valley

10513 Warm Valley

 

Kurze Ausfahrt mit dem Galibier ,das ich auf 39×28 „aufgeritzelt“ habe, um damit potentiell für den Ventoux bereit zu sein.

Die weiße Blüte hat den Zenit erreicht, in der Wärme des Aartals tummeln sich Insektenschwärme; Schlehenblüte und Weißdorn bilden kleine Schneeflecken.

Bild 

Die Hindernisse haben lustige Banderolen, die mich an die Rennräder der 60er Jahre erinnern.

Der Reitplatz leigt unter der kleinen Burgruine Aardeck, die eine Verengung des Aartals überragt. Gegen Westen ist er gut gesichert, was sich an der Blüte zeigt, die hier 3 Tage früher als im übrigen Tal einsetzt. Ein Hang gegenüber steht voller Wildkirsche. Einige Abendspazierende sind unterwegs, Radler kommen mir von ihrer Runde entgegen .

 

Dann zur Prüfung den Stich Holzheim- Limburg-Blumenrod hinauf. Null Problemo, was in diesem Fall bedeutet, ich kann die 12% sitzend, ohne allzu hektisches Schnaufen bewältigen. Schaltung passt.

Einen Roman begonnen: die Geheimnisse von Pittsburgh. Pittsburgh erinnert mich an Lüttich, an Factory Valley von Friedlander und an the Deer Hunter von …… ein epischer Film mit de Niro und anderen. Es geht viel um organisierte Kriminalität, um eine schon sehr permissive Jugend (bei gleichzeitiger Luxusverwahrlosung) und abwesende Eltern. Einige Wendungen des Romans sind zu dick erfunden, das problem der sexuellen Orientierung der Hauptfigur wird zwar eindringlich beschrieben, kann aber nicht usf Dauer mein Interesse fesseln. Mir ist es gleich, ob sich der junge Protagonist in die eine oder andere Richtung entwickelt. möglicherweise war die Autonomie der Studenten (sie gehen italienisch, mexikanisch und spanisch essen, sie entscheiden sich bewußt für kleidungsstile) zur Zeit des Romans etwas sehr unübliches. Jedenfalls in Amerika. Mein kölner Studentenleben jedenfalls bot die Optionen von Pittsburgh bei weitem an. Die Ortsbeschreibung ist dann das, was mich am ehesten weiterlesen ließ.

Belgien ist noch 12 Tage entfernt. Arcelor Mittal wird bei anhaltender Autobaukrise nichts anderes übrig bleiben, als seine Werke im Lütticher Becken und Lothringen zu schließen. Sie sind ein Relikt der Kohlevorkommen, den strategischen Reserven seit 1870. Schon lange fragen wir uns, wer dermaleinst die Industrieparks bevölkern wird.

 

 

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