Nach dem Wetter sehen

041213 Nach dem Wetter sehen

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Gestern Sonne, winterlich, heute reiner Nebel, morgen Sturm?

Ich lese über einen innerschwyzer Wetterseher, der an den äußeren Zeichen der Natur gelernt hat, von Kind auf, das kommende Wetter zu erkennen. Sein Name ist Peter Suter. Er ist 86 jahre alt und unternimmt täglich stundenlange Wanderungen.

Die Gabe, Tannenzweige zu lesen, den Flug der Vögel zu deuten und die Bewegungen der Ameisen zu untersuchen fehlt mir. Ich muß mich auf grobe Zeichen verlassen, die mir verkünden, ob eine ruhige Partie auf dem Rad heute um 15h möglich sei.

Ich verfüge über die Wetterkarte der Zeitung, die mir zeigt, daß ein Sturmtief im Norden kommt. Das Radio verkündet für Freitag (übermorgen) den Einfall von Sturm, Regen, Schnee in unsere Höhen.

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Ich schaue auf den Wetterhahn, er steht schon auf Nordwest, anders als gestern. Ich öffne kurz das Fenster, höre die Förderbänder vom Steinbruch in Dorndorf – also ein Geräusch aus dem Norden. Der Rauch aus den Kaminen steigt träge, fast unsichtbar in den grauen nebel. Das Thermometer neben dem Hasen steht auf der Nullmarke.

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Schuhe, Überschuhe, Handschuhe liegen bereit. Heute geht es noch einmal.

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