200414 Für Freunde des Koga Miyata

Kurzer Bericht über 2 Räder, die sich aufmachten, das Lahntal zu erfahren. Es gibt Tage, da werden aus Kondensstreifen riesige Flugzeuge, oder Vögel: alles fliegt.

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Mit  blog-macher mark793 bilde ich eine Fahrgemeinschaft: es bläst unter uns  die zwei Koga‘ ins Tal der Lahn

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Der Vorreiter ist zu Gast in den Gefilden und ich tue alles Erdenkliche, seinen Hunger nach neuen Anstiegen zu stillen. Horhausen, Charlottenberg, Schaumburg, , alles nur von der besten Seite, an diesem Tag. Er soll Erinnerungen bewahren an die Lahn, wenn es zurück in die Tiefebene geht, wo die tiefsten Täler von Braunkohlebaggern geschaffen wurden. Ob man in 100000 Jahren noch sagen wird: dieses Tal wurd von einem Bagger geschaffen?

Die Lahn wird es sicher noch geben, vielleicht 30m tiefer und inzwischen umgeben von Palmen?

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Seidig glänzt das doppelt- buttede und driefach gehärtete Aluminium neben spröden Stahl. das holländisch-japanische double in Baudouinstein.

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Es gibt immer noch Postkarten, die verschickt werden sollten

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Nach der Schaumburg (jetzt ein türkisches Kulturzentrum i.G.) verlangen holländische Räder nach dem (heimlichen) Nationalgericht der Oranier: la pomme de terre frite.

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Ruhig schlagen die Paddel in den sanften Fluß. Das geschulte Auge meditiert über die Unterschiede zweier Räder, die den Unterschied machen.

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super winner 200x, pro am 1982. Rad-Archäologen bedient euch.

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Was ein feiner Tag! Preisen will ich ihn –

Andere zieht es offenbar in die Wüste, mir bleibets dahoam.

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Eine Antwort zu 200414 Für Freunde des Koga Miyata

  1. mark793 schreibt:

    Hach ja, die Erinnerung an diese schönen Ausritte schwingt immer noch nach in mir, auch wenn die Mühen der Ebene mich wieder eingefangen haben. Die rotgraue Rakete datiert übrigens aus der 2003er-Kollektion, somit liegen über 30 Jahre zwischen den beiden Fietsen. Und doch hat all der technische Fortschritt der Zwischenzeit wenig daran geändert, dass es die Beine sind, die den entscheidenderen Unterschied machen. Bei meinen letzten Ausfahrten mit dem Neusser Kollegen hätte ich mich ja darauf rausreden können, dass ich auf altem Stahl unterwegs war und er auf modernem Leichtmetall, aber auch da galt es anzuerkennen, der Kollege hat einfach so viel mehr Kilometer (und somit Kilopond) in den Beinen, dass ich auch mit einer 7000-Euro-Carbonschnitte den Unterschied nicht aus dem Stand wettmachen könnte.

    Also nochmals vielen lieben Dank für die schönen Touren und dass Du Dir das mit dem Bremsklotz aus dem Flachland gegeben hast. 😉

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