120914 Neue Aufgaben

Beinahe hatte ich doch vergessen, welch ein gutes Rad dort hinten im kleinen Keller fristete, als noch Sommer war….

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Mein Carlton Raleigh aus worksop, makellos gemacht, spurtreu, komfortabel, solide.

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Der alte Brooks war zwar stadtfein, aber einfach zu oft getragen.  Der neue gefällt, obwohl noch steif. Das und 102cm Radstand reichen auf allen Wegen.

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Das richtige für den Herbst

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und die kürzeren Tage. Für lange, einsame Strecken und eine fette Thermoskanne Tee mit Schuß.Wenn ich eine längere Tour im nächsten Monat machen sollte, dann ist dies das Rad meiner Wahl. Nun noch 500km Einfahren fürn Sattel – (bekam ihn recht billig, der Händler sagte, die meisten Kunden fänden ihn zu hart).

1980 „Carlton“ – Raleigh Competition, komplett Reynolds 531 , Shimano 600 Gruppe, Weinmann 605 Bremsen, Golden Arrow Naben und Ambrosio 19 Felgen. PD A 324 Pedale.

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10 Antworten zu 120914 Neue Aufgaben

  1. mark793 schreibt:

    Ah, sehr hübsch, so etwas sollte in der Tat nicht ewig im Keller versauern. Genügen denn die Weinmann-Bremsen Deinen Ansprüchen? Ich hatte an meinen beiden Raleighs (Gott hab sie selig) auch ursprünglich Weinmänner dran, war mit der Bremsleistung aber nicht zufrieden, so dass ich sie irgendwann austauschte. Aber das Attribut „komfortabel solide“ passte auch auf meine Räder aus Nottingham, wenngleich die Rahmensets (einer 501, der andere Raleigh-gelabelt) eher von der Wasserrohr-Klasse waren.

  2. crispinus schreibt:

    Die Weinmann bremsen 605 (schön langschenklig und mit Muttern!), die man übrigens günstig bekommt, hatten ordentliche, d.h. keine ausgehärteten Gummis und haben mich überrascht – vielleicht auch weil ich sie mit Shimanohebeln bediene.
    Ich glaube, bei alten Bremsen hängt vieles von der genauen Einstellung, den Gummis, den neuen Zügen (täfflon)und ordtl Hebeln ab. Sind leicht.
    Das Rad ist so schön, daß ich es nicht als Schlechtwettergurke verschwenden wollte: da gab es ja ein Snel mit beinahe identischen Maßen! Jetzt öle ich es ein und nehme Wachsspray unterm Tretlager und gut isses.

  3. mark793 schreibt:

    Vor allem das Bremsenpaar am ersten Rad war die Hölle, ich weiß nicht, wie oft ich vergeblich an Muttern und Kontermuttern rumgeleiert habe, um den Krempel so zentriert zu kriegen, dass nichts schleift, wenn man die Bremse weit genug zu macht, dass sie halbwegs packt. Das waren aber keine 605er mit dem praktischen Schnellöffner, sondern Fünfhundertirgendwas (wobei das von der grundsätzlichen Mechanik her keinen großen Unterschied gemacht haben dürfte). Ich könnte mir vorstellen, dass Shimano-Hebel tatsächlich etwas mehr Bremsleistung herausholen als die Weinmann-Hebel, mit denen fand ich es immer sehr anstregend, den Bock zum Stehen zu kriegen (freilich waren die Züge auch nicht mehr state of the art). Wahrscheinlich tue ich den Einhebel-Zangenbremsen generell ein wenig unrecht, aber ich habe bei Monsieur Mercier auch die originalen Mavics (die eigentlich Modolos im brauneloxierten Gewande sind) gegen RX100 mit langem Schenkelmaß getauscht, und die Kombination ist in meinem bescheidenen Fuhrpark gewissermaßen die Benchmark, an der sich zwei Paar 600er Zweihebelbremsen, die Ultegras vom Koga und die kürzeren RX100 vom Bastelprojekt messen lassen müssen.

    Ach ja, ein Rad, das aus England kommt, sollte Regen eigentlich abkönnen. 😉

  4. crispinus schreibt:

    Ich hoffe sogar ein wenig auf Regen . . . in Maßen

    man sage es nicht weiter, aber die Shimano Zweigelenker, ob 105 oder RX100 sind das Maß aller Dinge. 600 tricolore und dura ace haben einen sehr ähnlichen Aufbau, möglicherweise etwas edlere Legierungen…..aber wenn lange oder kurze Zangen mit starkem hebel gefragt sind, die sich sehr genau zentrieren lassen, ist das schon recht.

  5. mark793 schreibt:

    Ja, so ein moderater Regen bei nicht allzu kühlen Außentemperaturen kann manchmal willkommen sein, aber seit der letzten Regenfahrt vom Achen- zum Tegernsee, wo es kübelweise runterkam, ist mein Bedarf bis auf weiteres gedeckt.

    Viel hängt beim Bremsen natürlich auch vom Zusammenwirken von jeweiliger Gummi-Mischung und Felgenflanke ab, aber ich bin im Urlaub ein paar Leihräder gefahren, deren neuere 105er mich nicht so recht überzeugten. Da hatte ich von Vorgängern wie den BR 1055 aus den 90ern eine wesentlich höhere Meinung (obschon mich deren blassgrüne Eloxierung optisch eher wenig angesprochen hat). Mit Dura Ace habe ich wenig Erfahrung, aber ich vermute mal, deren Vorteil liegt hauptsächlich im etwas geringeren Gewicht. Von neueren hieß es mal, die seien mit einer leicht abweichenden Geometrie von Hebelpunkten mit weniger Kraftaufwand zu bedienen, aber was weiß man schon. Das DA-Bremsenpaar an dem Specialized-Rad, mit dem ich vorigen Sonntag den Jaufenpass gefahren bin, zeigte jedenfalls keine Schwächen. Aber sooo überlegen, dass ich alle meine Räder damit nachrüsten würde, schienen sie mir auch wieder nicht.

  6. crispinus schreibt:

    Ja von BR 1055 rede ich, da ist das Prinzip realisiert und gut ausgereift. Leichter machen, verfeinern, vergüten kann man immer noch. . . . Gratuliere zu den schönen Pässen. Beyern im Fühherbst muß doll sein. Diesen Ahornboden wo es ab und zu Muk Muk den dentisten hinzieht würde ich gerne einmal sehen.
    Erinnert mich auf Bildern an ein Photo von Ansel Adams, nur daß es der YosemitePark ist beim Adams.

    Die Weinmänner haben eben übrigens wieder sehr überzeugend zugepackt. Training für einen späten Saisonhöhepunkt.

  7. mark793 schreibt:

    Training für einen späten Saisonhöhepunkt.

    Oha, da kündigt sich erneut spannender Lesestoff an.

    Und Oberbayern ist wirklich toll, da ist für jede Kragenweite was dabei – von der gemütlichen Biergartenrunde bis zur voralpinen Mördertour.

    Ahornboden kannte ich nicht, in Schwaz sind wir auch nur mit dem Auto durchgekommen auf dem Weg nach Sterzing. Aber das sieht so aus, als ob das einen Abstecher wert wäre.

  8. crispinus schreibt:

    ……………….dein Gastgeber sollte wissen, was ich meine. Zwinker zwinker. Allerdings irgendwie nur von hinten mit dem Rad zu erreichen.

    3h Raleigh – Zeitfahren gegen den Kindergarten: ich habe es geschafft und bin platt. das Kind auch, es schläft satt und zufrieden bei Telemannscher Hausmusik.

    Und vor der Tür liegt ein Dura Ace Umwerfer in black……..

  9. christoph sanders schreibt:

    Falsche Himmelsrichtung,wenn die Alteisenveranstaltung des deutsch-italienischen Feuilletons gemeint ist. Dafür müßte es 3 ganze Tage geben, um die Sache zuwürdigen, zudem werden die Kontingente verlost mittlerweile, d.h. die eroica beginnt aufzuschwemmen.
    Geduld, und findet mir diesen Ahornboden, Kuchen- und Salonliteraten!

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