14 Shades of Grey

Ich finde es schön, wenn Fahrräder farblich komponiert sind. Es ist so ungefähr die einzige Möglichkeit, sehr ähnlichen Produkten (wie Rennrädern) so etwas wie eine Unterscheidbarkeit zu verleihen . Sehr diskret war Peugeot seinerzeit (1992) mit dem Galibier, das sich fast getarnt im aktuellen Hochnebel bewegt.

Exif_JPEG_PICTURE

Exif_JPEG_PICTURE

Exif_JPEG_PICTURE

Vollends grau schließlich die liveübertragung in der alten Röhre . . .

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Mehr Räder abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu 14 Shades of Grey

  1. alex schreibt:

    Na, mit dem Titel wieder Klicks erhaschen wollen ? Geschickt, geschickt ! Oft finde ich die Frabe an Fahrrädern eher nebensächlich. Doch einige Hersteller oder auch User, verstehen es immer wieder echte Farbakzente zu setzten. Es lebe der Individualismus !

  2. mark793 schreibt:

    Ich habe für die grauen Rennmäuse unter den Fahrrädern sehr viel übrig. Idealerweise sollte die Rahmenfarbe so sein, dass man sie auch als Anzugfarbe gut tragen kann, das ist sowohl bei Deinem Peugeot Galibier der Fall als auch bei meinem verblichenen Raleigh Pursuit, und verglichen damit ist Monsieur Mercier fast schon eine Nuance zu hell. Um ein Haar wäre es bei mir damals ja stattdessen ein Peugeot Cologne in der gleichen Anzugfarbe wie Dein Galibier geworden. Jetzt, wo ich darüber nochmal nachdenke, kommt mir der Gedanke, dass man die türkisen Farbapplikationen auf Gabel und Sattelrohr gewissermaßen als Krawatte und Einstecktuch deuten könnte.

    In der Bucht werden übrigens grade weiße Bremsgriff-Gummis für die 600er-STIs angeboten. Ich erwäge ernsthaft zuzugreifen, auch wenn 39 Euro für so eine kosmetische Maßnahme ein bisschen happig sind. Ach, und weiße Brems- und Schaltzüge noch, dann wäre ich da, wo ich damit hinwill. 😉

  3. crispsanders schreibt:

    Und ob farben wichtig sind!
    ich kenne menschen, die haben 7 oder 8 Rabeneick-Campagnolo Rahmen im Keller und verzweifeln, weil niemand zu finden ist, der die durchschimmernden Lasur-Lackierungen der 1950er und 1960er mehr fertigt . . .
    Handlinierungen sind ein ähnliches Thema: reine Handwerkskunst.

    Schwarz und grau sind dann am anderen Ende einer gedachten Skala, weiße Bremshebelgummis allerdings sind doch sehr empfindlich, selbst wenn Sie neu einiges hergeben.
    Natürlich finde ich gewisse Brillant- Applikationen und Farbschrauben-Kitsch eher unglücklich und die Opel-Tuning Zeitschriften gemahnen uns zur Vorsicht.

    Ob wir uns jemals für die weißen oder schwarzen oversize Rohre mit Litfaßsäuligen Aufschriften gewöhnen werden? Gerade dann, wenn das ganze von den jeweiligen Laufrad, Schaltwerk und Reifenherstellern ebenfalls praktiziert wird. Ich weiß es nicht, beobachte aber beispielsweise, wie Farbstreifen Einzug halten, um die grotesken Proportionen neuer Steuerköpfe und Unterrohre zu kaschieren . . .
    ob es Ihnen dermaleinst ergeht wie den Röhrenfernsehern?

    • mark793 schreibt:

      Ich weiß natürlich, dass ich als Stahlradfahrer mit meinem bevorzugten (Nicht-)Farbspektrum ziemlich allein auf weiter Flur stehe. Es ist auch nicht so, dass ich bunte Räder verabscheue, bei Events wie der Klassikerausfahrt oder der Rennradbörse in Rommerskirchen gucke ich immer gerne und ausführlich, was es da so alles gibt, ob mit RAL-Nummer oder ohne. Aber dunkelgrau-metallic spricht mich aus unerfindlichen Gründen am meisten an, wenn ich es am Haben-will-Reflex messe. Ansonsten liebäugle ich auch mit rauchverchromt (gab es von Faggin sehr schön) und diversen anderen Cromovelato-Variazoni (habe da mal ein Scapin gesehen, hach).

      Zum Elend der heutigen (meist klobigen) Räder mit ihrer Beschränkung auf die Farben der Reichskriegsflagge und ihren unentwegt brüllenden Marken- und Ausstattungsnamen auf allen denkbaren und undenkbaren Teilen ist schon viel gesagt worden, wozu ich auch nur beipflichtend nicken kann. Ich habe das alles auch nicht gewollt.

      Die Bremshebel-Gummis sind NOS, und da ich bei dem Zeitfahrlenker ja nicht dranpacke, sollten sie eigentlich einigermaßen ansehnlich bleiben. Bisschen Gilb etc. ist ja immer, auch an Sattel und Lenkerband. Aber 39 Euro ist halt schon ein bischen happig.

  4. crispsanders schreibt:

    Ah – STIs – da ist es nix mehr mit low budget Hoods. Wenn du also meinst . . .
    Mercier übrigens ein echter Shades od Grey oder fadse to grey Konkurrent: schönes Rad, schöne gabel!

    • mark793 schreibt:

      Don A. hatte berechtigte Zweifel angemeldet, ob die Gabel tatsächlich original ist, das pantographierte m stimmt zwar, aber es dürfte passend zu den Herzmuffen eine etwas traditionellere Gabel verbaut gewesen sein. So wie hier (übrigens auch ein schöner Serviervorschlag – trotz der Chorus-Bremsen). 😉 Wie auch immer, ich mag diese Gabel sogar lieber als die traditionell-breitschultrige, ich habe dieser Tage noch eine 600er-NOS-Aero-Sattelstütze erworben, die ich nicht mit dem Spiralschloss verstecken muss. Und so hatte das Rad ausgesehen, kurz nachdem ichs erworben hatte und schon das eine oder andere Teil aus dem Nachlass von Sir Walter dranmontiert hatte. Fade to grey…

    • mark793 schreibt:

      Pssst, ich glaub da steckt noch was von mir im Moderationsmodus fest. Ich lerne das nie, dass zwei Links pro Kommentar mindestens einer zuviel sind…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s