Gekommen, um zu bleiben

eigentlich habe ich heute nicht eine Sekunde auf dem Rad gefroren, die 3/4 Knickers kamen mir leichter als Federn vor und die Abwesenheit des Softshell- Panzers gab mir beinahe das Gefühl, mit einem Netzhemd unterwegs zu sein. Frühling, Sonne, warme Luft und mein Koga Miyata.

koga sonnenfinster

schneemann aurelia

Aber halt: noch vergessen wir den Winter nicht und erinnern kurz daran, denn eben hat der Windgedreht und die zarten Farben der Haseln, Pappeln und Forsythien werden von grauer Watte eingepackt – die Heizung springt wieder an.

koga gelbach2

Wir vergessen nicht die  Wollsocken und wasserfesten Stiefel.Wir vergessen nicht die Rollkragenpullover und den Schlauchschal über der Jacke, den wir so schön über die Ohren ziehen können.

schneeholz

Wir vergessen nicht das Holz zu stapeln

schneemann fass

Wir vergessen nicht, daß bei Kälte keine üblen Gerüche entstehen

koga gelbach

Wir vergessen nicht, wie still es in diesem Tal war, bevor die Motorräder zurückkamen.

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2 Antworten zu Gekommen, um zu bleiben

  1. tinotoni67 schreibt:

    Hach ja, schön war’s gestern und heute sind die Beine müde!

    • crispsanders schreibt:

      Dier ersten echten Sonnentage sind die eindrucksvollsten. Weniger wegen der Wärme: eher, weil es wieder „lebt“ da draußen. Andrerseits sind offenbar viele Radsportler abgeschreckt von Temperaturen unter 10°, wie sie eben bis Ende März nördlich des Mains noch häufig sind.

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