Selbstreferentiell

Ein Wort aus den 90ern. irgendwas mit Medientheorie. Halbwertszeit etwas geringer als das Wort Diskurs. Ich benutze es hier für einen „Hinweis in eigener Sache“, für eine Buchempfehlung

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Es ist keine Literatur, kein Roman  – eher ein Essay oder die Philosophie einer ganz speziellen Passion. Eigenartigerweise paßt sein Titel zum Kopfbild dieser Seite, einen weiteren Zusammenhang gibt es aber nicht. Ich habe mir Mühe gegeben, die eleganten und substantiellen französichen Gedanken von Olivier Haralambon in unsere Sprache zu übersetzen.

Es ist ein Buch voller kluger Einsichten in das Wesen des Radrennfahrers (und des Radrennens), Metaphern und Formeln die jemand notiert, der zum Kern der Sache vorgedrungen ist. Erschienen ist es  im Covadonga Verlag.

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5 Antworten zu Selbstreferentiell

  1. monnemer schreibt:

    „Fehlt kurzfristig am Lager“, sacht die Großhändlermaschine meines Sohnes. Bestselleralarm?!

  2. crispsanders schreibt:

    Wenn dieser Großhändler es denn führen sollte. Wissen tu ich es nicht, aber vielleicht gibt es die Möglichkeitr einer drekten Verlagsbestellung.
    Hier mal die ISBN 978-3-95726-028-4

  3. monnemer schreibt:

    Klar, der hat fast alles. Diese Meldung bedeutet, dass das, was da war, schon verkauft ist.
    „Kurzfristig“ ist aber schon wörtlich zu nehmen, innerhalb der einer Woche ist das in der Regel wieder verfügbar.
    Und dann wird’s gelesen!

  4. monnemer schreibt:

    „Das Treten der Pedale stellt einen Sinn her, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es bedeutet, auf privilegierte Weise den Ort in uns zu bewohnen, aus dem die Bilder entspringen.“

    Das ist so atemberaubend schön und treffend formuliert, dass sich die Lektüre alleine deswegen schon gelohnt hätte. Danke für den Lesetipp!

  5. crispsanders schreibt:

    Haralambon dringt zum Kern der Sache vor, es freut mich, wenn das auch in unserer Sprache gelingt.

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